Freitag, 28. März 2014

Autoreninterview mit Karin Joachim

Im Blog des Ulmer-Verlages findet ihr ein Interview mit mir zu meinem gerade erschienenen Buch: "Mit meinem Welpen die Welt entdecken".
 
Hier könnt ihr u.a. nachlesen, was mich dazu bewegt hat, das Welpenbuch zu schreiben:

http://ulmer-bloggt.de/2014/03/26/autoreninterview-mit-karin-joachim/

Sonntag, 16. März 2014

Aus der Schreibwerkstatt: Wieso ich einen Welpenratgeber geschrieben habe

http://www.ulmer.de/Themen-Wahl/Heim-Nutztiere/Hunde/Mit-meinem-Welpen-die-Welt-entdecken,L1VMTUVSU0hPUF9ERVRBSUw_U0hPUF9JRD00MTE4MTI5Jk1JRD0xNjA5NzQ.html?UID=D8AB65100CA595B5DE89B42C19A4A48603C22904C6A4A186F9
Wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen Welpenratgeber zu schreiben?

Meine Erfahrungen mit vielen, vielen Hundehaltern brachten mir die Erkenntnis:  Meist nahmen sie mit mir erst dann Kontakt auf, wenn sich der Hund vom Welpen zum frechen, anstrengenden, nervigen (...) Junghund entwickelt hatte. Also warum nicht früher beginnen? Warum nicht den Hund schon von Welpenbeinen an als das sehen, was er ist: ein Lebewesen mit einer eigenen Persönlichkeit, mit bestimmten Eigenschaften sowie ganz viel Neugier auf die Welt, das jedoch behutsam in die menschliche Umwelt eingewöhnt werden muss.
 

Das klingt nach Arbeit! Einmal in der Woche zur Welpengruppe, dann noch "Sitz", "Platz", "Komm" lernen, das muss doch fürs erste reichen. Nicht zu vergessen die Stubenreinheit. Ja, prinzipiell ist das auch schon einmal ein guter Start, wobei das mit den Kommandos und dem Befolgen dieser nicht wirklich das Entscheidende ist. Nicht zu unterschätzen ist nämlich die Rolle seines Menschen, also des Besitzers. Und der hat eine wichtige Funktion: er gibt dem Welpen Sicherheit, Orientierung, bestätigt ihn, spricht ihm Mut zu ... Kann Mensch das alles leisten? Und wenn ja, wie? Schließlich gibt es ja auch noch ein Leben neben dem zugegebenermaßen wirklich süßen Hundebaby!
 

Ja, es geht - und es bedeutet nicht, dass man einen strengen Stundenplan befolgen muss. Allerdings sollte man wissen, was man tut und die zentrale Frage, die sich fast allen Welpenbesitzern stellt ist die: Wie reagiere ich in welcher Situation überhaupt richtig?

Das "richtige" Reagieren ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Z.B.: ist der Welpe eher ein Hau-Schnauf oder doch mehr ein Bitte-bitte-nicht-überfordern-Typ?  Und dann gibt es so viele Alltagserlebnisse, die uns Menschen ganz schön viel abverlangen oder deren Tragweite für das spätere Hundeleben wir einfach gar nicht einschätzen können. Genau dafür habe ich diesen Welpenratgeber geschrieben: Ich beschreibe die häufigsten Situationen, in die Welpe und Mensch geraten können und was dabei zu beachten ist. Das Ziel: Welpenumweltgewöhnung mit Sachverstand (was kann der Welpe überhaupt leisten, wie nimmt er die Welt wahr?) aber doch so, dass es für Mensch und Hund  nicht zu einer Pflichtübung wird - eben ein gemeinsames großes Abenteuer.